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Traurige Finanzbranche

Januar 2014: LENDICO, ein peer-to-peer Kreditvermittlung: https://www.lendico.de/

22.10. Metamorphosen der Finanzmärkte': social enterpreneurs, Transformative Finance, Impact Investing. Besondere Empfehlung: die globale Plattform “Toniic

Ah, Hoffnung! Occupy Wallstreet gründet eine Bank: “The Occupy Money Cooperative“. Sie wird Zahlungsverkehr mit einer Geldkarte (“prepaid debit card) ermöglichen, aber eben nicht einer “Kredit”-karte, weil sie keine Kredite vergibt. Damit ist das größte Risiko weg; halte ich für sehr nützlich, auch die Form der Genossenschaft gut geeignet. Und das Gründungskomitee ist erfahren genug, um das auch umzusetzen. Die systemkritische Wiederbelebung des inzwischen 150 Jahre alten Genossenschaftsgedanken durch die Occupies wirft die Frage auf, ob die bestehenden Genossenschaftsbanken nicht eine plausible Alternative zu dem korrumpierten Bankensystem wären – wenn sie von ihren angeschlagenen Oberbauten, den Landes- oder Zentralinstituten, befreit werden könnten. Die wenigen tatsächlich unabhängigen Genossenschaftsbanken – in Österreich wären das vermutlich nur die beiden Sparda-Banken Linz und Villach? – sind aber reale Alternativen zum Bankensystem. In Deutschland ist die Lage deutlich fröhlicher, die Genossenschaftsbanken weniger Teil komplexer politisch-wirtschaftlicher Verflechtungen und vor allem existieren dort bereits seit Jahrzehnten ethisch-ökologische Banken; leider wagen diese die Expansion nach Österreich nicht. Die Sparkonten der Ethikbank oder GLS erfreuen sich aber angeblich bei ÖsterreicherInnen zunehmender Beliebtheit.

wird von einem Mikrofinanz-Portal zu einer Crowd-Funding-Plattform: “Zip.Kiva”, direkte Beziehung Investor-Enterpreneur, keine Zinsen, keine Gebühren; derzeit Testlauf in USA und Kenya. Have a look

“According to economists from the International Monetary Fund and analysis by Bloomberg, implicit government subsidies to large U.S. banks roughly equal their annual profits.” (Motley Fool’s mindblowing fact #77)

“A study of retired investors between 1999 and 2009 showed those who hired a stockbroker underperformed those managing their own money by 1.5% a year. “Fees accounted for only about half the gap,” writes Jason Zweig of The Wall Street Journal.” (Motley Fool’s mindblowing fact #51)

Die Standesvertretung der Finanzdienstleister in der WKOe brüstet sich stolz mit dem erbitterten Bekämpfen der EU-Initiativen zur Abschaffung versteckter Provisionen (“MiFID II”) mit dem Argument: würden KonsumentInnen wissen, was sie für Finanzberatung zahlen, wären sie nicht bereit, das zu zahlen! Mmmh. Vielleicht haben KonsumentInnen recht und im übrigen sollte die WKOe abgeschafft werden!

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